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Cthuloide Welten #05

technische Daten
Originaltitel: Cthuloide Welten Ausgabe 05
Verlag: Pegasus Spiele
Productcode: -
Veröffentlichungsjahr: 2003
Seiten: 98
Preis: 5,00 EUR
Mitwirkende
Redaktion: Frank Heller
Autoren und Künstler: Ingo Ahrens, Günther Dambachmair, Thomas Finn, Stefan Geisler, Florian Hardt, Frank Heller, Marcus Johanus, Kostja Kleye, Holger Kutschmann, Gero Pappe, Sandy Petersen, Eva Ponick, Ciro Alessandro Sacco, Wolfgang Schiemichen, Steffen Schütte, Jan Christoph Steines, Sebastian Weitkamp, Jeff Remmer, Christian Hanisch, Richard Fichera, Tim Callender, Günther Dambachmair, Kostja Kleye , Oleg Eyser, Annette Scheuerer
weitere Informationen
Setting: verschiedene
Format: Magazin
ISBN: -

Aus den dunklen Zwischenreichen heißt es wieder bei Wolfgang Schiemichen, diesmal mit den Adumbrali.

Das Geheimnis von Knossos Ein Abenteuer in den 1920ern auf Kreta, von Günther Dambachmair unter Mitwirkung von Matthias Oden verfasst. Es kann deutsche wie auch andere Charaktere (z.B. aus den USA) beglücken. Erst ist man nur zu einer Hochzeit eingeladen, doch auf die wird ein feuriger Selbstmordanschlag verübt. Die jungen Eheleute sterben und es gilt, die Spur des Attentäters zurückzuverfolgen. Die Charaktere untersuchen ein kretisches Fischerdorf, die Höhlen von Gortys, erkunden die Lassithi-Hochebene, stöbern in einer Klosterbibliothek, bis sie dann irgendwann in das jüngst entdeckte Labyrinth des Minotaurus unter den Ruinen von Knossos einsteigen, um einen gewissen unheilvollen Plan zu durchkreuzen…

Cthulhu Regionalia: Der Harz Verfasst von Stefan Geisler und Eva Ponick, die beide im Harz leben. Der üppig bebilderte Artikel beschreibt im bekannten Stil eine der unheimlichsten Gegenden in Deutschland, mit unzähligen Möglichkeiten für cthuloide Abenteuer. Sagen und Legenden, tiefe Stollen in den Bergen, Hexen, undurchdringliche Wälder, Tropfsteinhöhlen, verkommene, armselige Dörfer… In der Heftmitte ist eine A3-Karte des Harz mit abgedruckt.

Ausgewählte Automobile aus den 1920ern: Deutschland Gero „Zodiak“ Pappe stellt diesmal deutsche Modelle vor. Nach einer allgemeinen Einleitung über die Situation in Deutschland folgt ein Überblick über die gängigen Marken und dann eine Einzelvorstellung ausgewählter Modelle, vom kuriosen Hanomag Kommissbrot bis hin zum noblen Horch.

Debunker Steffen Schütte schreibt zum Thema „Berufe in den 20ern“ über den Debunker als Charaktertyp, also einen professionellen Leugner und Entlarver alles Übernatürlichen. Es ist im Spiel natürlich besonders amüsant bei Cthulhu, den ewigen Skeptiker zu verkörpern, der das cthuloide Wirken ständig rational zu erklären und zu enttarnen versucht, nur um dann irgendwann festzustellen, dass er es nicht mit Humbug zu tun hat…

Katzenjammer und Scherbenschreck Über den Einsatz von Aberglauben im Rollenspiel schreibt Marcus Johanus; der Artikel ergänzt damit den Charakterhintergrund-Teil aus dem parallel erscheinenden Spieler-Handbuch.

Charles Fort Holger Kutschmann berichtet in der Reihe „Personen der 1920er“ über Charles Fort, Chronist des Unerklärlichen. Fort sammelte Berichte über merkwürdige Geschehnisse, z.B. Regen aus Blut, in nicht enden wollenden Kompendien. Da fragt sich natürlich, ob irgendwelche seiner Beobachtungen vielleicht einen realen Hintergrund haben, und ob er selbst möglicherweise über Wissen verfügt, das darüber hinausgeht…

Eine Kulturgeschichte der Cigarette in den 20er Jahren Ergänzend zur Deutschlandbox bringen wir den Artikel „Eine Kulturgeschichte der Cigarette in den 20er Jahren“ von Sebastian Weitkamp. Wir wollen mitnichten zum Rauchen animieren, sondern es geht hier um die Möglichkeit einer rollenspielerischen Vertiefung der Charakterdarstellung, denn das Rauchen war in der Epoche allgemein anerkannt, auch Frauen taten es inzwischen, und man rauchte exotisch und blumig klingende Marken. Als Stimmungsbild der Epoche ist der kurze Artikel allemal interessant.

Il Richiamo di Cthulhu Nachdem wir in CW4 „Cthulhu in Frankreich“ hatten, bringen wir diesmal „Cthulhu in Italien“, verfasst von Frank Heller und Ciro Alessandro Sacco. Cthulhu hat in Italien eine recht traurige Geschichte hinter sich, denn wie hierzulande gingen alle Verlage nach einiger Zeit pleite oder verfolgten Cthulhu nicht weiter, mit dem Unterschied, dass wir Pegasus haben und die Italiener immer noch keinen Verlag, der in der Lage ist, in Sachen Cthulhu etwas auf die Beine zu stellen. Es gab nur eine einzige originäre italienische Veröffentlichung, einen Lovecraft-Atlas. Mehr dazu im Artikel.

Interview: Sandy Petersen Im Interview hatten wir diesmal CoC-Erfinder Sandy Petersen, live auf Tentacles befragt von Florian Hardt.

Unter dem Motto „Spielend leiten - Spieler leiten“ folgen einige Anregungen von Thomas Finn zu einem alternativen Charaktererschaffungsmodell.

Dazu noch News, Vernetzte Tentakel, die Namenlose Seite, und mehr.

Ein Dank für die Inhaltsangabe gilt dem Urheber Frank Heller.

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  • Zuletzt geändert: 01.11.2015 16:22 Uhr
  • von case