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Vulthoom

Vulthoom ist ein Großer Alter, der in Ravormos, der Marsianischen Unterwelt, seit tausend Jahren mit seinen Dienern schlummert.1) Seine Ankunft aus fremden Galaxien ins Marsianische Exil sei eine Ewigkeit her und die Marsianer halten ihn gar für ein Gerücht. Er ist nicht unsterblich, sondern hat nur eine unvorstellbar lange Lebenszeit. Zudem scheint er in seiner hochentwickelten Heimat namenlose Feinde zu haben.

Sein Ziel ist es, mit einem selbstgebauten Schiff vom Mars zur Erde überzusiedeln. Mittels des Duftes von Blumen vermag er, seine Diener gefügig zu machen.

Seine Gestalt „glich der einer giantischen Pflanze mit zahllosen Wurzeln, bleich und geschwollen, die von einem knollenförmigen Stamm entzweigten. Jener Stamm, der halb abgeschirmt lag, war von einem zinoberroten Blütenkelch gekrönt; und von diesem Kelch entspross eine elfenhafte Gestalt, perlenhaft geschmückt, und von außerordentlicher Schönheit und Symmetrie; eine Gestalt die ihr winziges Gesicht zu Haines wandte […]“.2)

Seine Stimme soll „unglaublich süß, klar und wohlklingend […] [wie auch] tadellos artikuliert“3) sein.

  • Hochtechnologisiert
  • Halluzinationen durch den Blütenduft

Auf dem Mars beten ihn ausschließlich die Aussetzigen und unteren Mitglieder der Gesellschaft an.4) Dafür betört er sie mit dem Geruch bestimmter Blumen. Er stattet sie mit hochtechnogolisierten Waffen aus, mit denen sie sich, ihn und ihren Glauben verteidigen können. Sie ruhen und wachen innerhalb seiner Schlafzyklen mittels „Flaschen des Schlummers“5) uns besitzen wegen ihnen eine erhöhte Lebensspanne. Er stattet sie mit Reichtum aus, wenn es seinen Ränken zugute kommt.

Im Untergrund hausen mit ihm außerdem seine fremdartigen Diener, welche auf seinen Befehl gehorchen. Es wird spekuliert, ob die Aihais ihn anbeten und sie aus diesem Grund dermaßen hochgewachsen sind.

Wegen seiner Pläne, zur Erde überzusiedeln, versucht er, Erdbewohner mit dem Geruch seiner Blumen zur Mitarbeit zu bewegen.

  • Wie viele andere Wesen und Götter von Clark Ashton Smith ist auch Vulthoom problemlos in der Lage, mit Menschen zu sprechen.
  • Auch wenn nicht alle Informationen über Vulthoom gesichert sind, weil die Protagnisten aus der gleichnamigen Geschichte seinem Halluzinogen ausgesetzt sind, ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie schließlich Vulthooms wahre Gestalt treffen. Er selbst erklärt nämlich, dass die beiden keiner Täuschung erlegen sind, die er erschaffen hat.

1)
Tatsächlich wird er in Smith' Vulthoom mit Satan verglichen, als sei er dessen außerirdisches Äquivalent. Laut eigener Aussage mischt er sich kaum in die Belange der Oberfläche ein, die ihn als böse einstuft. Eher stehe er - wie die übrigen Großen Alten - jenseits von Gut und Böse.
2)
Originaltext (Smith: Vulthoom): „Somehow, the thing was like a gigantic plant, with innumerable roots, pale and swollen, that ramified from a bulbular bole. This bole, half hidden from view, was topped with a vermilion cup like a monstrous blossom; and from the cup there grew an elfin figure, pearly-hued, and formed with exquisite beauty and symmetry; a figure that turned its Lilliputian face toward Haines […]“
3)
Origialtext (Smith' Vulthoom): „incredibly sweet, clear and sonorous […], [and] perfectly articulate[d]“
4)
Vgl. Originaltext (Smith Vulthoom): „I have heard that there is still a sort of devil-cult among the pariahs and low-castes“
5)
Originaltext (Smith Vulthoom): „Bottles of Sleep“
  • grosse_alte/vulthoom.txt
  • Zuletzt geändert: 24.12.2016 13:45 Uhr
  • von blackdiablo