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Atlach-Nacha

Atlach-Nacha
Atlach-Nacha

Atlach-Nacha ist ein spinnenartiger Großer Alter, der tief unter der Erde über einem bodenlosen Abgrund sein Netz webt. In der Kurzgeschichte "The Seven Geases" von Clark A. Smith wird der Protagonist Ralibar Vooz auf seinem Irrpfad durch die vorzeitliche Welt Hyperborea zu Atlach-Nacha gesandt, der wie folgt beschrieben wird:

Die dunkle Gestalt rannte mit unglaublicher Gewandtheit zu ihm. Als es näher kam, sah er, dass eine Art Gesicht auf dem untersetzten Leib prangte, tief zwischen den vielgliedrigen Beinen. Das Gesicht schielte mit einem Ausdruck des Zweifels und der Skepsis zu ihm hinüber; und ein Grauen jagte durch den Körper des mutigen Jägers, als sein Blick auf die winzigen, gerissenen Augen traf, die von Haaren umkranzt wurden. Dünn, schrill, durchdringend wie ein Stachel, war die Stimme des Spinnengottes Atlach-Nacha, die nun zu ihm sprach.1)

Das Netz des Großen Alten zu vollenden, nimmt eine Ewigkeit in Anspruch.2) Zu dem Zeitpunkt, an dem Ralibar zum ersten Mal das Netz überquert, ist es stark genug, sein Körpergewicht zu halten.

In Ambuehls Kurzgeschichte Atlachnaphobia plagen den arachnophoben Protagonisten entsetzliche Alpträume über das Plateau von Leng, den dort heimischen Spinnen und anderen Bewohnern. Obschon er nicht über das „Zeichen der Witwe“ 3) verfügt, sendet Atlach-Nacha ihm diese Träume und Spinnen.

Atlach-Nacha wird aufgrund seiner Erscheinung zumeist mit Spinnen von Leng in Verbindung gebracht. Auserwählte des Großen Alten erhalten durch eine Initiation das „Zeichen der Witwe“4) und damit die Möglichkeit, Träume und Spinnen zugesandt zu bekommen. Viel mehr ist darüber jedoch nicht bekannt.

  • Netzweben
  • Träume senden
  • Kontrolle über Spinnen

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  • Spawn of Azathoth: „The Andaman Islands“
  • Whispers in the Dark: „Web of Memory“
  • Ironischerweise ist der Faden des unendlichen Netzes von Atlach-Nacha nicht stark genug, um Ralibar Vooz ein zweites Mal zu tragen, obwohl er beim ersten Mal robust erscheint. Es könnte allerdings sein, dass Atlach-Nacha den Faden absichtlich so gesponnen hat, dass er das Gewicht des Mannes nicht mehr hält, um sich des Störenfrieds zu entledigen.
  • Im Brettspiel Arkham Horror zählt der Große Alte zu einem der gefährlichsten Widersacher der Ermittler. Im Endkampf vermag er die Ermittler ohne genügend Verbündete schnell zu verschlingen, während er im normalen Spiel Ältere Zeichen, die zum Gewinnen des Spiels benötigt werden, innerhalb kurzer Zeit zu entfernen vermag.
  • Es ist nicht klar, warum Atlach-Nacha im CoC LCG der Fraktion von Hastur angehört. Weder wird der Große Alte mit Wahnsinn assoziiert noch mit Hastur selber.
  • Es kommt des Öfteren zu Verwechselungen, ob Atlach-Nacha nun männlich oder weiblich ist. So wird der Große Alte in „Atlachnaphobia“ von James Ambuehl als „Herrin des Netzes“5) bezeichnet. Bei Clark A. Smith ist Atlach-Nacha klar männlich (weswegen dies die präferierte Variante sein sollte).

Atlach-Nacha
Atlach-Nacha hat nicht nur Freunde …


1)
Originaltext (Smith: „The Seven Geases“): „The dark form ran toward him with incredible swiftness. When it came near he saw that there was a kind of face on the squat ebon body, low down amid the several-jointed legs. The face peered up with a weird expression of doubt and inquiry; and terror crawled through the veins of the bold huntsman as he met the small, crafty eyes that were circled about with hair. Thin, shrill, piercing as a sting, there spoke to him the voice of the spider-god Atlach-Nacha“.
2)
Vergl. Originaltext (Smith: „The Seven Geases“): „eternity is required for the task“
3) , 4)
Originaltext (Ambuehl: „Atlachnaphobia“): „Mark of the Widow“
5)
Originaltext (Ambuehl: „Atlachnaphobia“): „Mistress of the Web“
  • grosse_alte/atlach-nacha.txt
  • Zuletzt geändert: 19.11.2016 22:34 Uhr
  • von blackdiablo